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Nachdem am Freitag bereits intensiv Theorie gepaukt worden war, begaben sich die 11 für den Lehrgang Motorsägenführer angemeldeten Helfer am Samstag morgen in ein Waldstück nahe der Langenau.
Dort hatte der zuständige Forstbetrieb dankenswerter Weise ein Areal
zur Verfügung gestellt, dass zur "Verjüngung" vorgesehen war. Dies
bedeutet, dass aus einem bereits mit bis zu 30 m hohen Fichten
bestandenen Waldstück zu dicht stehende entfernt werden, damit die
verbleibenden noch größer werden können.
Ausbilder Uwira hielt sich auch mit nicht vielen Vorreden auf und
bat unmittelbar zwei Freiwillige mit der Fällung der ersten mächtigen
Fichte zu beginnen.
Nachdem der Baum lag, gab es dann eine Manöverkritik und nach diesem Schema kamen alle Helfer an die Reihe.
Zwischendurch gab es immer wieder nützliche Tipps und Hinweise aus
der Praxis, da nun mal jeder zu fällende Baum andere Herausforderungen
zur Verfügung stellt.
Nach einer kräftigenden Mittagspause stand dann noch ein weiterer Ausbildungsinhalt auf dem Plan.
Dabei wurde geübt, wie Wegesicherung bei Fällarbeiten mittels
Greifzug durchzuführen ist und wie ein besonderer Fällschnitt
auszuführen ist, wenn es auf besonders sichere Führung beim Fällen
eines Baumes ankommt.
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