|
Die Fragen waren durchaus gerechtfertigt, als die Minis zum Thema "Wir bauen ein Regenrohr" in die Unterkunft kamen und hierfür als erstes eine Erklärung wollten.
Unsere 6-10 Jährigen mussten sich auch nicht lange gedulden, denn gleich ab 10.00 Uhr, dem üblichen "Dienstbeginn" einmal pro Monat, startete Christine, die Chefin, mit den Erklärungen für die heutige Aufgabe.
Auf einem dicken Rohr aus Pappe sind Spirallinien vorgezeichnet. Jeder
bekommt einen Hammer und ein Paket mit 3 cm langen Nägeln. Diese sind
in gleichen Abständen auf den Spirallinien anzuordnen und mit kräftigen
Schlägen einzunageln.
Kaum erklärt beginnt auch schon ohrenbetäubendes Hämmern und lässt
nicht nach, bis die ersten stolz vermelden, dass alle Nägel
eingeschlagen sind.
Zwischendurch ist immer mal wieder ein lautes "AUA" zu hören, wenn
statt des Nagels mal wieder ein Finger getroffen wird. Für die anderen
ist dies dann Grund genug mal herzlich darüber zu lachen, bis es sie
selbst trifft.
So vergeht mit kleinen Pausen, um sich etwas zum Naschen oder ein
Getränk zu holen, die Zeit wie im Fluge und die Regenrohre müssen auch
schon weggepackt werden, um sie dass nächste Mal noch bunt zu bekleben,
die Geräuschsteine einzufüllen und die Dichtkappen anzubringen.
Da heute der letzte Dienst vor Ostern ist, steht nämlich noch das
fast schon traditionelle Osternestsuchen an. Kaum angekündigt,
schwärmen die Kids auch schon aus, um in den angegebenen Räumen nach
den Verstecken zu suchen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Nester alle
mit Namen versehen sind und man deshalb nicht den erstbesten Fund
behalten darf. Schließlich hat aber jeder sein Osternest mit
Süssigkeiten und einem Spielquartett gefunden.
Bevor alle wieder abgeholt werden, wird noch schnell gefragt, wann
denn der nächste Dienst ist und was denn dann auf dem Programm steht.
|