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Herzlich willkommen beim THW Naila

Am Abend des 28.08.10 wurden die Funkwecker der Fachberater des THW Naila von der Leitstelle alarmiert. Meldung hierzu war ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen und eingeklemmten Personen auf der BAB 9

Wenige Minuten später war auch schon ein Einsatzfahrzeug des THW unterwegs. Der gemeldete Unfall war jedoch nicht auffindbar.

Statt dessen wurde ein weiterer Kleinunfall in Richtung Süden gemeldet. Das THW traf dort als zweites Einsatzfahrzeug nach der Polizei ein und unterstützte bei der Absicherrung und Reinigung der Unfallstelle.

Nach tagelangen Regenfällen mit teilweise über 150 Liter pro Quadratmeter sind seit Mitte Mai einige Flüsse in Polen über die Ufer getreten und haben zahlreiche Ortschaften überflutet.

Freitag und Samstag waren nötig, um das Dach der Firma Maxstore in Helmbrechts von den zu schwer gewordenen Schneemassen zu beräumen.
Der diesjährige Winter wurde ja schon seit Anfang Januar seinem Namen gerecht, indem zumindest für Wintersport hervorragende Bedingungen herrschten.

Der THW-Ortsverband Kronach wurde am Montag nachmittag nach Marktrodach gerufen um die Kläranlage wieder flottzumachen. Für die Durchführung von Reparaturarbeiten war es nötig, das Nachklärbecken trockenzulegen – eine Fachfirma sollte die beweglichen Teile des Rührwerks austauschen. Dazu brachten die Klärwärter bereits am Wochenende entsprechende Pumpen in Stellung, verlegten Leitungen und begannen das Becken abzupumpen.

In den letzten Wochen wurden wieder einige male die Funkmelder des THW Naila ausgelöst. Immer wieder kam es auf den Autobahnen A72 A93 und A9 zu hohem Verkehrsaufkommen und Staus weswegen sich der Verkehr oftmals Staute. Die THW´ler unterstützen die Verkehrspolizei bei der Verkehrsabsicherung und konnten alle Einsätze ohne Probleme abwickeln.
Am Dienstag Vormittag wurde von der VPI Hof das THW Naila zur Verkehrsabsicherung angefordert. Grund war eine Tagesbaustelle auf der BAB9, weshalb nur noch eine Fahrspur befahrbar war. Hier kam es immer wieder zu größeren Rückstaus, die das THW absicherte. Einsatzende war gegen  18:00Uhr.

Ein vermutlicher Kabelbrand an einer Turbine war am frühen Mittwoch Abend des 1.Juli 2009 der Grund für einen Großeinsatz in Helmbrechts. Nachdem anfangs die Lage in der Textilfirma nicht ganz so brisant erschien, änderte sich dies gegen 21 Uhr, als die Rauchentwicklung des Firmengebäudes immer stärker wurde.

Auch diesen Freitag wurde das THW zur Stauabsicherung auf die A9 gerufen. Aufgrund hohen Verkehrsaufkommens und einer Baustelle, Staute sich der Verkehr von der A72 bis auf die A9 zurück.

Nach 2 Stunden Einsatzdauer normalisierte sich die Lage einigermaßen.

Ein durch einen LKW Unfall ausgelösten Rückstau musste am Freitag abend durch die Hilfe des THW Naila abgesichert werden.

Zwischen Münchberg Nord und Hof West waren kurzzeitig 2 Farbahnspuren gesperrt. Dadurch reichte der Rückstau bis in die Münchberger Senke, wo das THW Naila das Stauende gegen Auffahrunfälle absicherte. Der Einsatz endete gegen 20 Uhr.

Wieder einmal war die momentane Baustelle auf der A72 der Grund, warum die Funkmelder des THW Naila am Mittwochabend ausgelöst wurden.

Ein Rückstau der von der A72 bis auf die A9 reichte musste in der Dunkelheit abgesichert werden. Hierzu reichte ein Fahrzeug aus, das gegen Mitternacht wieder in die Unterkunft zurückkehren konnte.

Der Fahrbahnbelag auf der A72 zwischen den Anschlussstellen Köditz und Töpen muss erneuert werden. Zu diesem Zweck waren gerade die Baustelleneinrichtungen mit teils einspuriger Fahrbahn fertig gestellt worden.

Solche "Störungen" des Verkehrsflusses lassen meist schon steigende Einsatzzahlen voraussagen. Und tatsächlich war es dann auch gleich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag soweit.

Ein Schwertransport, der einen Windradflügel geladen hatten, war im Bereich der einspurigen Fahrbahn mit den Miniguards, die zur anderen Fahrtrichtung hin absperren, in Berührung gekommen und hatte diese auf ca. 300m Länge "zerstört". Dabei hatte das Fahrzeug auch erheblichen Schaden genommen.

Es blieb nichts anderes übrig, als eine Vollsperrung, was denn auch zum Funkweckeralarm um ca. 2.38 Uhr führte.

Zusammen mit Polizei, der Strassenmeisterei, der Baustellensicherungsfirma und einem Bergeunternehmen wurde die Autobahn wieder befahrbar gemacht. Die umfangreichen Arbeiten dauerten bis ca. 9.00 Uhr an, d.h. auch der gesamte morgendliche Berufsverkehr musste in beiden Richtungen ausgeleitet werden.

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