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Herzlich willkommen beim THW Naila

Wie bereits in den Medien berichtet, löste der Landkreis Forchheim in der Nacht vom 21.7 auf 22.7.07 Katastrophenalarm aus. Grund hierfür waren extrem starke Niederschläge die viele Ortsteile überfluteten. Auch der Ortsverband Naila war dorthin zum Hilfseinsatz beordert worden.

Vier Wochen konnte Wolfgang Peter im Auftrag der europäischen Union sein Spezialwissen zu Trinkwasseranalysen in Bolivien zum Einsatz bringen. Was war der Anlaß: Durch das Wetterphänomen "El Nino" war eine Fläche, die den Ländern Bayern und Baden-Würtemberg zusammengenommen entspricht, teils haushoch überflutet.

Die Bundesregierung hatte auf die Bitte der EU hin, das technische Hilfswerk mit der Umsetzung des Anliegens, auf zunächst zwei Wochen begrenzt, beauftragt. Und so machte sich Wolfgang Anfang März auf nach La Paz. Von dort aus ging es dann in die Provinz Beni. Dies geschah per Helikopter, was neben Booten auch in den folgenden Wochen das Hauptfortbewegungsmittel sein sollte.

Das mitgebrachte mobile Trinkwasserlabor kam dann auch zuerst in der Stadt Trinidad zum Einsatz. Später ging es dann aufs Land wo häufig Brunnen oder Hochbehälter zu analysieren waren. In der Zwischenzeit hatte sich auch gezeigt, dass genau die Analyse des Wassers ein Engpaß bei den Hilfseinheiten war, weshalb der Einsatz auf vier Wochen ausgedehnt wurde. Je nach Analyseergebnis wurden dann Hilfseinheiten aus Bolivien mit Abhilfemaßnahmen wie Grundreinigung, Abdichtungen, chemischen Zusätzen etc. beauftragt.

Während des Einsatzes wurden insgesamt an 72 Stellen Analysen durchgeführt und davon mußten 96% als nicht trinkbar, eingestuft werden. Das über die Hochwasserkatastrophe hinaus bedrohliche war, dass die in diesem Gebiet lebenden Tiere zum Großteil ertrunken waren und somit neben der Wasserverschmutzung auch lebensbedrohliche Keime und Bakterien im Wasser waren, die meist armen Menschen aber auch kein Brennholz mehr hatten, um zumindest ein Abkochen zu ermöglichen.

Wie schon am Vortag musste diesmal gegen Mittag eine Mannschaft des THW Naila auf die Autobahn ausrücken.

Diesmal ging es jedoch auf die BAB9. In Fahrtrichtung Norden kam es auf Höhe Münchberg zu einem Unfall aufgrund dessen sich ein kilometerlanger Stau bildete. Das THW übernahm die Absicherung um die Fahrzeuge der Autobahnpolizei für weitere Einsätze freizuhalten.

Am Gründonnerstag gegen 18:00Uhr wurde das THW Naila von der VPI Hof über Funkwecker alarmiert. Aufgrund mehrerer Unfälle kam es zu langen Staus auf der A72 in Fahrtrichtung Osten.

Die Helfer des THW sicherten das Stauende ab um weitere Unfälle zu verhindern. Gegen 0:00Uhr konnte wieder in die Unterkunft eingerückt werden.

Von 23.1 bis 25.1.07 unterstützte das THW Naila wieder einmal die Beamten des ZOLL. Diesmal wurden Transportmöglichkeiten benötigt und so rollten Dienstag Morgen 2 Helfer mit MLW I und Mercedes Ladebordwand nach Schirnding.

Nach dem Verlasten der Transportgüter ging es weiter zum Zielort. Insgesamt wurden in den 3 Tagen mehr als 700km zurückgelegt.

Donnerstag Abend war der Einsatz beendet und es konnte zurück in die Unterkunft gefahren werden.

Nähere Angaben zu diesem Einsatz können leider nicht gegeben werden.

Noch immer sind die Schäden des Sturms "Kyrill" deutlich sichtbar. Deshalb wurde auch das THW am Sonntag Morgen nach Stegenwaldhaus gerufen.

Auch das THW Naila ist seit Donnerstag abend im Einsatz, um die Schäden vom Sturm " Kyrill" zu beseitigen.

Den gesammten Mittwoch unterstützte auch diesmal das THW Naila die Beamten des Zoll.  Wie schon am 15.12. stellten die Nailaer Personal und Gerätschaften im Zuge der Amtshilfe zur Verfügung.

Solche Einsätze werden in nächster Zeit öfter vorkommen, da das THW und der ZOLL einen Rahmenvertrag für solche Einsätze geschlossen haben.

Wie schon des öfteren in diesem Jahr wurde das THW Naila von der VPI zur Unfallstellenabsicherung angefordert.

Am Freitag Nachmittag übernahm das THW Naila auf Höhe Münchberg diese Aufgabe. Nach circa 90 Minuten konnten die Helfer wieder zurück in die Unterkunft fahren.

Am Abend des 15.12.06 wurde das THW Naila zur Unterstützung des ZOLL angefordert.

Aufgabe war es,  den Beamten beim Entladen von LKW´s mit dem Gabelstapler zu helfen. Außerdem wurde die Kontrollstelle mit Scheinwerfern ausgeleuchtet.

Am Freitag Abend wurde das THW Naila gegen 21:50 Uhr von der Polizei Hof alarmiert.
Aufgrund eines Unfalls kam es auf der Bundesautobahn A9 zu einem längeren Rückstau, der durch das THW abgesichert werden musste.

Da zum Zeitpunkt der Alarmierung zufällig einige Helfer in der Unterkunft waren, konnte innerhalb einer Minute ausgerückt werden.

Gegen 0:30 Uhr war der Einsatz beendet und es konnten alle ihre verdiente Nachtruhe beginnen.

Bereits um  7:30 Uhr morgens begann der Dienst für acht Helfer des THW Naila, die eine interessante Aufgabe an diesem Samstag vor sich hatten.
Eine ältere Dame aus Selbitz hatte sich mit der Bitte ans THW gewandt, ihre ca. 40 Jahre alte Holzhütte abzureißen.

Nach anfänglicher Besprechung wurde entschieden, dass zuerst die Dachbretter mit der Motorsäge ausgeschnitten werden sollten, um danach die Dachbalken einzeln abzutragen.
Diese Methode erwies sich dann aber doch etwas zu zeit- und materialaufwändig und so wurde beschlossen unseren Teleskopradlader MERLO mal richtig zu fordern.
Mit den Zinken wurde in eine Seitenwand eingestochen und diese nach außen auf den Weg geklappt.
Jetzt konnte das Dach nach unten gedrückt werden. Anschließend wurden die Seitenteile nach innen gedrückt, so dass die gesamte Hütte langsam in sich zusammen fiel. Nun konnten die THW´ler ohne  Gefahr die Hütte am Boden in kleine Stücke zerlegen.

Nachdem Eisen, Holz und Dachpappe sorgfältig aussortiert waren, konnten die Helfer pünktlich zum Mittagessen wieder zu Hause sein.

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