THW sorgt für sichere Koexistenz von Mensch und Biber

THW sorgt für sichere Koexistenz von Mensch und Biber

Im Spätherbst 2017 siedelte sich in einem Seitental der Wilden Rodach im Frankenwald ein Biber in...
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Minis zu Besuch bei der Polizei in Hof

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Häufig arbeiten THW und Polizei in Einsätzen zusammen. Also galt es auch mal die Neugierde der j...
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Vermisstensuche in Lerchenhügel

Vermisstensuche in Lerchenhügel

Am 11.03.18 wurde der Fachberater des THW Naila alarmiert. ...
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Scheune brennt in Grossenau bei Zell nieder

Scheune brennt in Grossenau bei Zell nieder

Alarmzeit 01.03.2018 21:53 Eingesetzte Fahrzeuge: MTW 21/10 MZKW 24/54 mit 56 KVA Aggregat Lima ...
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  • Scheune brennt in Grossenau bei Zell nieder

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  • Beleuchtungsübung Stadtkirche Naila

    Beleuchtungsübung Stadtkirche Naila

Herzlich willkommen beim THW Naila

Bis auf ganz wenige Ausnahmen kamen alle Helfer des Ortsverbandes gegen 10.00 Uhr am Sonntag, den 6. Dezember, ausschließlich in der Erwartung eines normalen Frühschoppens in die Unterkunft. In der ersten halben Stunde hatten sich so auch die verschiedensten Diskussionen entwickelt, als plötzlich Martinshörner zunehmend lauter zu vernehmen waren. Neugierig richteten sich die Blicke aus dem Fenster. Da bog auch schon ein den Helfern unbekanntes Fahrzeug mit roten THW-Nummernschildern in den Hof der THW - Liegenschaft ein. Die fragenden Gesichter schlugen noch mehr in erstaunte um, als dem Fahrzeug der Nikolaus mit den Worten: "Viele erfolgreiche Einsätze wünsche ich Euch mit Eurem neuen MTW"- entstieg.

Ab diesem Moment gab es natürlich nur noch ein Thema- zumal den meisten erst jetzt klar wurde, was da passierte- denn der nagelneue Renault Master war bereits mit der Beschriftung des THW Naila versehen. Nun startete eine intensive Begutachtung des Fahrzeuges und besonders seiner Ausstattung. Der neue MTW ist auf seine Aufgaben als Führungsfahrzeug des technischen Zuges oder als Basis für eine Führungsstelle THW, u.a. mit neuester Kommunikationstechnik, bestens vorbereitet.

Zu guter Letzt erläuterte der Ortsbeauftragte Gerhard Wolfrum, dass der bisherige MTW, der noch gut in Schuss ist, weiter im Ortsverband verbleibt und nicht an eine andere Einheit abgegeben werden muss.

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit lädt der Ortsverband Naila des THW seine Mitglieder und deren Partner zu einer Jahresabschlussfeier ein.

Seit Ostern diesen Jahres wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten an den Außenanlagen der Unterkunft des Ortsverbandes durchgeführt. Mittlerweile ist der Hof wieder zur Nutzung freigegeben und die zeitweise im Bauhof der Stadt Naila abgestellten Fahrzeuge sind wieder an ihren angestammten Plätzen in der Fahrzeughalle.

Während das neue Hochlastpflaster im Hof für jeden gut erkennbar ist, liegt auch darunter viel Neues. Die Entwässerung mitsamt einer topmodernen Ölabscheideanlage sind dabei zu nennen.

Damit nicht genug wurde der Grünstreifen von zuviel Holzgewächsen befreit und die gesamte Unterkunft erhielt einen neuen Anstrich.

Nicht zuletzt ist die Zufahrt nun auf sechs Meter verbreitert, was die Ein- und Ausfahrt für große Zugmaschinen mit Anhängern optimiert und das gesamte Unterkunftsgelände ist nun durch einen massiven Zaun mit großem Tor in sich abschließbar.

Samstag, den 10. Oktober 2015 um 23:17 Uhr

Brunnenreinigung

Geschrieben von Werner Meyer

Die spärliche Vorinformation lautete: Reinigung eines 10m tiefen Brunnens....

Freitag, den 25. September 2015 um 21:33 Uhr

Großübung in Helmbrechts

Geschrieben von Boe

Am 25.September lud die Feuerwehr Helmbrechts zu einer B6 Übung ein. Hierbei war das THW Naila mit vier Fahrzeugen zur Übungsstelle angerückt. Das Übungsgelände war ein Fabrikgebäude in der Münchberger Straße in Helmbrechts. Großübung der Feuerwehren, THW sowie BRK.

Samstag, den 22. August 2015 um 12:21 Uhr

Spendenaktion übertraf alle Erwartungen

Die Freiwillige Feuerwehr Kulmbach hatte zu dieser großartigen Spendenaktion aufgerufen.

Gegen 23 Uhr ging ein Feueralarm der Brandmeldeanlage der Heinrich Ströhla Holzwerke im Schwarzenbacher Ortsteil Rauschenhammermühle bei der Leitstelle ein. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs wurde der Ernst der Lage erkannt und sofort eine Erhöhung der Alarmstufe auf Großbrand veranlasst. Eine Halle des Sägewerks stand in Vollbrand. Massive Flammen schlugen seitlich zehn Meter weit aus dem Gebäude in Richtung des direkt angrenzenden, bewaldeten Steilhangs. Viele Kilometer weit erhellte der Feuerschein den klaren Nachthimmel. Vom THW Naila wurde der Fachberater um 23:11 Uhr alarmiert.

Eine große Schwierigkeit ergab sich im Laufe des Einsatzes für die Rettungskräfte so tief im Tal gelegen, es gab keine zuverlässige Funkverbindung zur Leitstelle. Selbst der Kontakt zum westlichen Einsatzabschnitt war zeitweise unmöglich. Besonders bitter: Hoch auf dem Kamm über der Einsatzstelle thronte in Sichtweite ein Funksender für den neuen, digitalen Einsatzfunk für die Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Er war speziell hier errichtet worden, um die schlechte Funkversorgung im Bereich des brandgefährlichen Sägewerks zu verbessern. Geplante Indienststellung für die Feuerwehren: Anfang 2016. So musste stattdessen das Technische Hilfswerk Selb angefordert werden, um eine Funk-Relaisstation an der Einsatzstelle aufzubauen.

Um die Wasserversorgung zu verbessern, kam das Technische Hilfswerk Naila mit seiner Hannibal-Hochleistungspumpe zum Einsatz. Bei Bischofsmühle, rund zwei Kilometer von der Einsatzstelle entfernt, pumpte sie Wasser aus einem Teich in die Wilde Rodach, damit es Bach abwärts an der Einsatzstelle der Feuerwehr zur Verfügung stand. Zusätzlich wurden hier noch weitere Pumpen der Feuerwehr und mehrere Förderleitungen aufgebaut. Zudem kümmerte sich das THW Naila um die Spritversorgung der Pumpen für die Feuerwehr und die Logistikaufgaben, wie z.B. Schaummittelbesorgung. Das THW Kronach war ebenfalls mit Logistikaufgaben betreut von der andern Seite der Einsatzstelle.

Mit zunehmender Einsatzdauer stieg die Belastung der Helfer. Manche waren am Samstagmorgen bereits mehrere Stunden bei einem Brand einer Lagerhalle in Helmbrechts im Einsatz gewesen. Die Einsatzleitung war nur spärlich besetzt, da viele Funktionsträger an vorderster Front in der Brandbekämpfung eingebunden waren. Der Rewe-Supermarkt in Schwarzenbach am Wald versorgte die Einsatzstelle noch in der Nacht unbürokratisch mit Getränken, Müsliriegeln und Süßigkeiten als Energielieferanten. Später kümmerten sich das Rote Kreuz und Technische Hilfswerk im Wechsel um die Verpflegung mit belegten Brötchen, Würstchen und Gebäck.

Trotz aller Bemühungen können es die Einsatzkräfte nicht verhindern, dass gegen 02:30 Uhr schließlich auch der vordere Teil des Sägewerks komplett in Flammen stand. Das Feuer hatte sich nun auf 400 Metern den gesamten Gebäudekomplex einverleibt und buchstäblich dem Erdboden gleich gemacht. Zurück blieben riesige, glühende Berge aus Schutt, stehengebliebene Stahlgerippe und Betonpfeiler, verglühte Überreste von Maschinen und einige wenige stark einsturzgefährdete Mauern.

Die Anzahl der Einsatzkräfte war zwischenzeitlich auf über 500 angewachsen, davon rund 400 Feuerwehrleute. Um das ganze Ausmaß bewältigen zu können, wurde gegen vier Uhr schließlich der Katastrophenfall ausgerufen.

Gegen sechs Uhr zog die Einsatzleitung ein weiteres Mal um. Diesmal an den Sportplatz, wo das Technische Hilfswerk Selb eine mobile Führungsstelle aufgebaut hatte. Zur Mittagszeit hin wurde das THW Hof zur Einsatzstelle gerufen um die Einsatzkräfte mit Speisen zu versorgen.

Das große Silo bereitete weiterhin Kopfzerbrechen. Es wurde ein Sachverständiger angefordert, um die Einsturzgefahr zu beurteilen. Aus Selb wurde schließlich ein Fachberater von der Feuerwehr Selb zur Einsatzstelle gebracht. Dieser konnte jedoch Entwarnung geben. Das THW Kulmbach war vor Ort, um sich die Örtlichkeit zum Sprengen anzuschauen, dies war allerdings nicht mehr notwendig. Von dem Silo geht keine Gefahr aus. Die anderen Gebäudeteile, die stark einsturzgefährdet waren, wurden mit dem Radlader des Technischen Hilfswerks Naila kontrolliert zum Einsturz gebracht.

Bis zum Abend konnte die Anzahl der verbliebenen Einsatzkräfte immer weiter reduziert werden. Für die zweite Nacht reichte eine kleine Abordnung für die Brandwache aus. Unterstützt wurde sie von der Fachgruppe Beleuchtung des Technischen Hilfswerks Pegnitz, die die Einsatzstelle die Nacht über ausleuchtete. In der Nacht zu Montag wurden durch das THW Naila an verschiedenen Standorten die zusätzlichen Beleuchtungen aufgebaut.

Am Montag um 11 Uhr wurde schließlich der Katastrophenfall wieder aufgehoben. Am Ende waren insgesamt über 1200 Kräfte im Einsatz. Die überwiegende Mehrheit davon ehrenamtlich.

Freitag, den 26. Juni 2015 um 19:13 Uhr

Minis im Westernland

Am Samstag war es wieder soweit. Mit über 20 THW-Minis brach die kleine Kolonne auf in Richtung Erlebnispark Plohn. Und obwohl den gesamten Tag über Schauer gemeldet waren, hatte der Wettergott ein Einsehen mit den Minis. So konnten sich die Kinder an den verschiedensten Attraktionen, und besonders in der Westernstadt, ausgiebig austoben. Auf der Rückfahrt zeigten sich dann die Auswirkungen des erlebnisreichen Tages - im Gegensatz zur Anfahrt herrschte große Stille in den Fahrzeugen, denn mehrere Kinder bewältigten den Heimweg schlafend.

Zweimal pro Jahr führt die Geschäftsstelle Hof eine Abschlussprüfung für Helferanwärter durch. Am Samstag war es dann wieder so weit. Aus den neun Ortsverbänden des Geschäftsführerbereiches versammelten sich die Prüflinge, Betreuer und die Prüfungskommision in Bayreuth um die Prüfung bestehend aus theoretischen und praktischen Teil abzunehmen.

Schließlich kann auch der Ortsverband Naila wieder neue Helfer und Helferinnen in den technischen Zug aufnehmen. Vorangegangen war ca. ein halbes Jahr Ausbildung sowohl auf Standortebene aber auch übergreifend im Geschäftsführerbereich.

Am Morgen des 27.6 wurde das THW Naila von der Leitstelle Hochfranken auf die BAB 9 alarmiert. Angefordert wurden die Nailaer vom Nachbar OV aus Hof.

Seit nunmehr bereits 6 Wochen findet das THW-Leben im Ortsverband auf einer Baustelle statt. Obwohl dies natürlich mit vielen Einschränkungen verbunden ist, bleibt es ein wichtiges Ziel, die generelle Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten. Durch ständige enge Abstimmung mit der ausführenden Firma konnte dies bisher auch erreicht werden.

Derzeit läuft noch der erste Bauabschnitt, der die Erneuerung der Kanalisation mitsamt der Ölabscheideanlage zum Ziel hat. Im Folgenden steht dann die Sicherung gegen Einbruch der Fenster auf der Rückseite, die Entwässerung in der Waschhalle, der neue Bodenbelag für den gesamten Hof, neue Materialablageflächen, die Errichtung einer verbreiterten Einfahrt und der Bau eines Zaunes mit Zufahrtstores an.

Am letzten Freitag leisteten dann einige Helfer und die Jugendgruppe durch Eigenleistung auch einen Beitrag, indem der mittlerweile stark zugewachsene Grünstreifen abgeholzt bzw. ausgeforstet wurde.

Das Motto des Projekttages der Grund- und Mittelschule Bayerisches Vogtland in Feilitzsch hieß Erde, Feuer, Wasser, Luft

Die Themen wurden den Jugendlichen mittels vielfältiger Spiele und Aktionen nähergebracht. Dazu hatte man auch das THW Naila angesprochen, das gerne zusagte und eine besondere, eigens erfundene und gebaute Konstruktion zum Thema Luft zur Verfügung stellte. Die Schüler mussten ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Mit Fingerspitzengefühl sollte genau soviel Luft in 2 Hebekissen gepresst werden, dass 2 Wasserflaschen möglichst ohne Verschütten so gekippt werden, dass die darunterstehenden Becher exakt bis zum Rand mit Wasser gefüllt sind. Das bereitete allen großen Spaß und weckte den Ehrgeiz vieler Kinder, sodass bereits nach 2 Stunden alle Druckluft verbraucht war.

Rückblickend kann von einer gelungenen Aktion gesprochen werden. Die Jungendlichen wurden gut und lehrreich unterhalten, das THW Naila hatte gelungene Öffentlichkeitsarbeit geleistet.

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