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Herzlich willkommen beim THW Naila
Samstag, den 31. Januar 2015 um 21:01 Uhr

THW Naila funkt digital

Geschrieben von Werner Meyer

Bei den Einsatzorganisationen ist die Nutzung modernster Informationstechnik nicht mehr weg zu denken. Besonders der Einsatz von digitalen Funkgeräten wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. In Deutschland schreitet der flächendeckende Aufbau des Digitalfunks voran. In immer mehr Regionen können die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen den neuen BOS-Funk nutzen. Auch für Oberfranken ist der Probebetrieb für Mitte des Jahres geplant. Wegen der bundesweiten Einsatzstruktur wurden alle Einsatzeinheiten des THW mit Digitalfunkgeräten ausgerüstet. Bei einem Lehrgang durch den Funk-Bereichsausbilder Udo Wende wurden die Nailaer THW'ler an den neuen Sprech – und Datenfunkgeräten eingewiesen. Schon bei der Einführung zeigte sich, dass der Digitalfunk für die Sicherheitsbehörden und den Hilfskräften enorme Vorteile bringt, da alle Behörden und Organisationen ein bundesweit einheitliches, flächendeckendes Netz verwenden. So wird eine bundesweite Kommunikation ermöglicht die neue Formen der Zusammenarbeit bietet. Auch hat der Digitalfunk eine deutlich verbesserte Sprachqualität, da Umgebungsgeräusche unterdrückt bzw. gefiltert werden. Erhebliche Vorteile bietet auch die abhörsichere Einzel. - oder Gruppenkommunikation. Da jedes digitale Gerät über eine individuelle Adresse verfügt, können die Teilnehmergruppen bei Großschadenslagen großräumig zusammengeschaltet werden. Zur eigenen Sicherheit der Einsatzkräfte sind die Funkgeräte mit einer Notruftaste ausgestattet. Durch das Drücken der Notruftaste wird eine Sprechverbindung mit Vorrang vor allen anderen Teilnehmern aufgebaut. Auf diese Weise können Meldungen sofort an die Leitstelle weitergeleitet werden. Verfügen die Funkgeräte zusätzlich über einen "GPS" –Empfänger, kann der Hilfesuchende seine genaue geographische Position übermitteln. Nach der Ausbildung mussten die Lehrgangsteilnehmer bei einer Prüfung ihr digitales Wissen unter Beweis stellen. Bei einer anschließenden Funkübung im Stadtbereich von Naila wurden die neuen Funkgeräte von den THW Helfern im TMO Betrieb (Netzbetrieb) getestet.

 

Ganz im Zeichen von Ehrungen verdienter Kameraden stand die diesjährige Jahresabschlussfeier des Technischen Hilfswerks Naila. Ortsbeauftragter Gerhard Wolfrum begrüßte er die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste. Besonders begrüße er den THW-Landesbeauftragten vom Landesverband Bayern Dr. Fritz Helge Voß, der extra aus München anreiste.

Benjamin Kolodziej übernimmt das Amt des Zugführers im 1. Technischen Zug im Ortsverband Naila.

Ein furchtbarer Unfall ereignete sich am Freitag abend gegen 19.00 Uhr auf der BAB 9.

Samstag, den 06. Dezember 2014 um 18:04 Uhr

Auch in diesem Jahr ist Verlass auf den Nikolaus

Jedes Jahr gibt es zu Beginn der Nikolausparty kernige Sprüche von den Minis. Aber selbst die größten Sprücheklopfer werden regelmäßig ganz ruhig, wenn es an die Tür klopft und der ECHTE Nikolaus hereinkommt.

Als rundum gelungen kann man wohl das diesjährige Spätsommerfest des THW Naila bezeichnen.

Nach vielen Jahren in denen das Fest immer im kleinen, internen Rahmen abgehalten wurde, entschloss man sich, dieses Jahr daraus ein öffentliches Fest zu machen um auch „nicht THW´lern“ die Möglichkeit zu geben mit den Helfern zu feiern.

Selten genug sind die Anlässe ein neues Fahrzeug übernehmen zu können. Umso größer war nun die Freude, als der OV Naila einen funkelnagelneuen LKW mit Ladebordwand erhielt.

Zwei Wochen nachdem die ersten Einheiten des Technischen Hilfswerks von Serbien zum Kampf gegen die Wassermassen angefordert wurden dauert der Einsatz noch immer an. Die HCP (High Capacity Pumping)-Module aus Nordrhein-Westfalen und Bayern waren zunächst in Serbien in der Stadt Kostolac tätig. Ihre Aufgabe war es, die Wassermassen des Flusses Mlava vom örtlichen Kraftwerk fernzuhalten. Mit 50.000 Litern Pumpleistung pro Minute arbeiteten dafür 6 Hochleistungspumpen parallel. Mittlerweile wurden die Einheiten nach Obrenovac süd-östlich von Belgrad verlegt, wo es galt, das größte Kraftwerk des Landes einsatzfähig zu halten.

Für das kommende Wochenende ist ein Personalwechsel geplant. Dann wird auch der Nailaer Wolfgang Peter wieder zurück erwartet. Die Hochleistungspumpe des THW-Naila wird weiter im Einsatz bleiben. Mit dem Personalwechsel wird auch eine Verlegung der beiden HCP-Module von Serbien nach Bosnien erfolgen. Der genaue Einsatzort ist jedoch noch nicht bekannt. In Bosnien arbeiten bereits zwei weitere Einheiten.
Am letzten Wochenende gab es dann einen weiteren Alarm für das Technische Hilfswerk in Naila. Angefordert wurde Christoph Winkler, der für die SEEWA (Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser) als Trinkwasserlaborant ausgebildet ist. Zusammen mit zwei weiteren Kollegen, erkundete er Einsatzoptionen in Serbien, nachdem er noch am Abend nach der Alarmierung nach Belgrad geflogen war. Auf dem Landweg wurde währenddessen das Team mit dem Material zur Trinkwasseraufbereitung nachgeführt. So wurde schließlich in der Stadt Obrenovac die Trinkwasseraufbereitungsanlage installiert. Diese produziert seitdem ca.6.000 Liter Wasser pro Stunde, was für die Versorgung von ca. 8000 Menschen ausreicht. Bevor das Wasser von den THW-Spezialisten an die Bevölkerung abgegeben wird, ist es die Aufgabe von Christoph Winkler mit seinem mobilen Labor die Qualität des Wassers zu prüfen. Während die Anlage durchgehend weiterhin Wasser produziert, überprüfen die THW-Experten die Trinkwasserversorgung der Gegend und geben die Anlagen, die sauberes unverseuchtes Wasser liefern, Zug um Zug wieder zur Nutzung frei.
 

Das beigefügte Bild zeigt Christoph Winkler (links) zusammen mit Harald Lotter vom THW Ortsverband Schweinfurt vor der Trinkwasseraufbereitungsanlage und den davor liegenden mit aufbereitetem Trinkwasser gefüllten Blasen.

 

Sonntag, den 18. Mai 2014 um 18:25 Uhr

Jugendgruppe demonstriert Können beim Stadtfest

Das einzig Negative zuerst: Es regnete leider durchgehend während des gesamten Tages. Alles andere ist dafür jedoch umso positiver zu bewerten.

Schon seit mehreren Wochen liefen die Vorbereitungen für das diesjährige Stadtfest in Naila. Die Erfahrung lehrt, dass es kaum etwas bringt, sich für Öffentlichkeitsarbeit nur "Hinzustellen". Und so flogen die Holzspäne im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Ortverband hatte bereits im Vorfeld über die Presse informiert, das die Jugendgruppe während des gesamten Tages ein 3,5 m² großes Holzhäuschen zu bauen.

Der besondere Clou liegt daran, dass sich während des Stadtfestes Kindergartenvertreter melden konnten, um am Abend dann an einer Verlosung für eben dieses optimale Spielgerät für Kinder teilzunehmen.

Den vielen fleißigen Helfern war es dann auch nicht zu viel, ein Zelt als "Werkstatt" zu errichten, die erforderliche Stromversorgung bereitzustellen und einen Pavillion mit Infomaterial aufzubauen. Damit nicht genug gab es Bildertafeln mit Bildern aus dem Jugendgruppengeschehen, es waren Unterhaltungsspiele aus Geräten des Ortsverbandes aufgebaut und für die gute Laune sorgte die jugendgruppeneigene riesige Soundbox.

Kurz nach 17.00 Uhr klingelte am heutigen Samstag das Telefon. Über die Geschäftstelle Hof wurde informiert, dass für das THW Naila soeben ein Einsatzbefehl vom Landesverband Bayern eingegangen ist.

Ein mit über 21 Tonnen Flachglas beladener LKW durchbrach am 29.4.14 die Mittelleitplanke auf der Brücke in der „Münchberger Senke".

Der LKW kippte auf der Gegenfahrbahn um., und die gesamte Ladung verteilte sich in Form von gebrochenen Glasscheiben und Glassplitter über die Fahrbahnen.

Sofort wurde von der ILS Hochfranken ein Großalarm ausgelöst, bei dem auch der Fachberater des THW Naila alarmiert wurde.

 

Die Absicherung der Unfallstelle übernahmen die THW Ortsverbände Hof und Kulmbach.

 

Damit hatte wirklich niemand gerechnet. Als zwei unserer Helfer am Samstag auf dem Weg nach Trockau waren und sich auf der A9 bei Bayreuth einem Stauende näherten, wurden sie kurzerhand von einer Polizeistreife um Amtshilfe gebeten.

Der traurige Anlass dafür war ein tödlicher Unfall wenige Kilometer weiter vorne. Im weiteren Verlauf musste dann der Staatsanwalt durch den Stau geführt werden und an der Unfallstelle wurde bei den Aufräumarbeiten unterstützt. Da es sich bei dem verunfallten Fahrzeug um einen Geldtransporter handelte, waren dabei auch viele Geldmünzen wieder mit in Gewahrsam zu bringen.

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