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Samstag, den 20. März 2010 um 19:24 Uhr

Regenrohr

Geschrieben von  Werner Meyer
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Die Fragen waren durchaus gerechtfertigt, als die Minis zum Thema "Wir bauen ein Regenrohr" in die Unterkunft kamen und hierfür als erstes eine Erklärung wollten.

Unsere 6-10 Jährigen mussten sich auch nicht lange gedulden, denn gleich ab 10.00 Uhr, dem üblichen "Dienstbeginn" einmal pro Monat, startete Christine, die Chefin,  mit den Erklärungen für die heutige Aufgabe.

Auf einem dicken Rohr aus Pappe sind Spirallinien vorgezeichnet. Jeder bekommt einen Hammer und ein Paket mit 3 cm langen Nägeln. Diese sind in gleichen Abständen auf den Spirallinien anzuordnen und mit kräftigen Schlägen einzunageln.

Kaum erklärt beginnt auch schon ohrenbetäubendes Hämmern und lässt nicht nach, bis die ersten stolz vermelden, dass alle Nägel eingeschlagen sind.

 

Zwischendurch ist immer mal wieder ein lautes "AUA" zu hören, wenn statt des Nagels mal wieder ein Finger getroffen wird. Für die anderen ist dies dann Grund genug mal herzlich darüber zu lachen, bis es sie selbst trifft.

So vergeht mit kleinen Pausen, um sich etwas zum Naschen oder ein Getränk zu holen, die Zeit wie im Fluge und die Regenrohre müssen auch schon weggepackt werden, um sie dass nächste Mal noch bunt zu bekleben, die Geräuschsteine einzufüllen und die Dichtkappen anzubringen.

Da heute der letzte Dienst vor Ostern ist, steht nämlich noch das  fast schon traditionelle Osternestsuchen an. Kaum angekündigt, schwärmen die Kids auch schon aus, um in den angegebenen Räumen nach den Verstecken zu suchen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Nester alle mit Namen versehen sind und man deshalb nicht den erstbesten Fund behalten darf. Schließlich hat aber jeder sein Osternest mit Süssigkeiten und einem Spielquartett gefunden.

Bevor alle wieder abgeholt werden, wird noch schnell gefragt, wann denn der nächste Dienst ist und was denn dann auf dem Programm steht.

Zuletzt geändert am: Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 11:21 Uhr

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