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Sonntag, den 14. November 2010 um 16:25 Uhr

MdB Dr. Hans-Peter Friedrich besucht THW Naila

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Bei einer Veranstaltung des BRK hatten sich vor Kurzem MdB Dr. Hans-Peter Friedrich und unser Ortsbeauftragter Gerhard Wolfrum getroffen und vereinbarten dabei einen Termin im Ortsverband des THW Naila.

Um einen möglichst breiten Einblick in die Situation des THW, aber auch der weiteren Hilfsorganisationen zu gewähren wurden das Treffen in zwei Teile gesplittet.

Zunächst diskutierten Führungsdienstgrade von BRK, Feuerwehr und THW mit Herrn Dr. Friedrich über die Folgen der Aussetzung der Wehrpflicht. Dabei ging es besonders darum, Ideen und Konzepte zu finden und zu diskutieren, die in Zukunft sicherstellen sollen, weiterhin ausreichend viele Bürger zur Mitarbeit in den Hilfsorganisationen zu bewegen.

Einigkeit herrschte darüber, dass gezielte Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden muss, um über die breiten Chancen und Möglichkeiten bei den Organisationen aufzuklären. Denn hier geht es schon lange nicht mehr nur um Mitgliedschaft und Ehrenamt. Bei den heutigen Anforderungen werden Spezialisten für alle möglichen Fachrichtungen ausgebildet und ebenso wird Führungs-, Team- und Managementerfahrung gelehrt. Dies sind allerbeste Voraussetzungen für das Bestehen im heutigen Berufsleben.

Außerdem waren sich die Teilnehmer einig, dass in Zukunft zusätzlich entsprechende Anreizsysteme geschaffen werden müssen, um weitere Motivationen für das Engagement in Hilfsorganisationen zu schaffen.

Wegen der Wichtigkeit dieses Themas, sollen weitere Treffen mit entsprechenden Folgeaktionen geplant werden.

Nach der Diskussion mit den Führungskräften, traf sich Herr Dr. Friedrich mit den Jugendlichen, den Helfern und Helferinnen des Ortsverbandes Naila. Dabei zeigte sich rasch, dass auch in diesem Kreis die gleichen Themen ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.

So verging die ausgiebige Zeit, die sich Herr Dr. Friedrich für das THW genommen hatte wie im Fluge und im Abschlusswort betonte er, dass er viele Anregungen und Zustandsinformationen mit in seine Arbeit nach Berlin nehmen kann. Gerhard Wolfrum schloss anschließend den Nachmittag mit Dankesworten.

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