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Freitag, den 27. April 2007 um 18:22 Uhr

Hochwasserkatastrophe in Bolivien - Wolfgang Peter vom THW Naila ist vor Ort

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Vier Wochen konnte Wolfgang Peter im Auftrag der europäischen Union sein Spezialwissen zu Trinkwasseranalysen in Bolivien zum Einsatz bringen. Was war der Anlaß: Durch das Wetterphänomen "El Nino" war eine Fläche, die den Ländern Bayern und Baden-Würtemberg zusammengenommen entspricht, teils haushoch überflutet.

Die Bundesregierung hatte auf die Bitte der EU hin, das technische Hilfswerk mit der Umsetzung des Anliegens, auf zunächst zwei Wochen begrenzt, beauftragt. Und so machte sich Wolfgang Anfang März auf nach La Paz. Von dort aus ging es dann in die Provinz Beni. Dies geschah per Helikopter, was neben Booten auch in den folgenden Wochen das Hauptfortbewegungsmittel sein sollte.

Das mitgebrachte mobile Trinkwasserlabor kam dann auch zuerst in der Stadt Trinidad zum Einsatz. Später ging es dann aufs Land wo häufig Brunnen oder Hochbehälter zu analysieren waren. In der Zwischenzeit hatte sich auch gezeigt, dass genau die Analyse des Wassers ein Engpaß bei den Hilfseinheiten war, weshalb der Einsatz auf vier Wochen ausgedehnt wurde. Je nach Analyseergebnis wurden dann Hilfseinheiten aus Bolivien mit Abhilfemaßnahmen wie Grundreinigung, Abdichtungen, chemischen Zusätzen etc. beauftragt.

Während des Einsatzes wurden insgesamt an 72 Stellen Analysen durchgeführt und davon mußten 96% als nicht trinkbar, eingestuft werden. Das über die Hochwasserkatastrophe hinaus bedrohliche war, dass die in diesem Gebiet lebenden Tiere zum Großteil ertrunken waren und somit neben der Wasserverschmutzung auch lebensbedrohliche Keime und Bakterien im Wasser waren, die meist armen Menschen aber auch kein Brennholz mehr hatten, um zumindest ein Abkochen zu ermöglichen.