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Montag, den 07. Juli 2008 um 16:20 Uhr

Abbau des Windrades in Wacholderbusch

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Zu einer Spezialaufgabe wurden die Nailaer Helfer nach Wacholderbusch gerufen. Das Bauernmuseum Kleinlosnitz trat mit der Bitte ans THW Naila, bei der "Umsiedlung" des alten Windrads behilflich zu sein.

Mit monatelanger Verzögerung ist am Samstag das Windrad von Wacholderbusch, seit 115 Jahren Wahrzeichen des kleinen Selbitzer Ortsteils, abgebaut worden. Ein Versuch war bereits im Januar gestartet worden, doch wurde das Vorhaben aus Witterungsgründen wieder abgebrochen. Der obere Teil des Windrades, etwa 16 Meter hoch, stammt aus dem Jahr 1893. Im Jahr 1939 wurde der Turm auf 32 Meter aufgestockt, um die Leistungsfähigkeit der Anlage zu erhöhen. Mit Hilfe des Windrades wurde in früherer Zeit Wasser aus einem alten Bergwerksstollen nach Neuhaus gepumpt, um dort die Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Grund für die Demontage war die inzwischen fehlende Standfestigkeit des Industriedenkmals.

Der untere, neuere Teil war, wie Gutachter feststellten, stark verrostet. Die Demontage nahmen Helfer des Technischen Hilfswerks Naila, unterstützt von einem Autokran und einer Hebebühne, vor. Neben Bürgermeister Klaus Adelt beobachtete auch Bertram Popp, der Leiter des Bauernhof-Museums Kleinlosnitz, die Arbeiten sehr genau, soll doch der obere Teil des Windrades saniert und im Bauernhof-Museum wieder aufgestellt werden. Der untere Teil wird verschrottet.

Quelle: Frankenpost

Zuletzt geändert am: Montag, den 30. August 2010 um 16:25 Uhr