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Einsätze/Übungen

Naila. Gegen 7 Uhr wurde der Fachberater des THW zu einem Verkehrsunfall mit LKW auf die B173 zwischen Naila und Schwarzenbach / Wald gerufen.

Samstag, den 29. Juli 2017 um 12:45 Uhr

Gemeinsame Ausbildung mit DLRG

Geschrieben von Werner Meyer

Am Samstag morgen trafen sich die DLRG und das THW aus Naila am Lichtenberger See zu einer gemeinsamen Ausbildung. Vielfältige Themen rund ums Wasser waren Thema, aber auch die gegenseitige Vorstellung der mitgebrachten Fahrzeuge.

Die Versorgung der knapp 50 Beteiligten übernahm das THW mit seinem Koch Jens Hartmann. Außerdem entstand während des Tages auch ein Film durch Stefan Fricke, der unter folgendem Link auf den Facebook-Seiten des THW Naila betrachtet werden kann.

Film zur Ausbildung auf Facebook

Am Morgen des 3. Juli kam es zu einem verheerenden Busunfall auf der BAB 9 in Richtung Süden bei Stammbach. Ein Bus fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf einen LKW mit Anhänger auf. In unvorstellbar kurzer Zeit standen der Bus und der Anhänger in Vollbrand. Für 18 Personen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Unter den zahlreichen Rettungskräften war auch der Fachberater des Technischen Hilfswerkes Naila. In Absprache mit Polizei und dem Bergungsunternehmen wurde außerdem eine Gruppe des Ortsverbandes alarmiert, die ab den Mittagsstunden die Leichenbergung unterstützte. Dazu war auch der multifunktional einsetzbare Teleskophublader des Ortsverbandes vor Ort. Seine Aufgabe bestand darin, bei der Verladung der Fahrzeugwracks zu helfen, und im Anschluss den Brandschutt in Transportcontainer zu verbringen.

Durch die aufwändigen Arbeiten der Polizei und der Sachverständigen zog sich der Einsatz bis in die Abendstunden hin. Als die Helfer gegen 21.30 Uhr wieder in die Unterkunft zurückkamen, erfolgte noch eine Nachbesprechung unter Beteiligung eines Helfers des Einsatznachsorgeteams vom Ortsverband Bayreuth.

 

Das THW Naila stand anderen Behörden und Bedarfsträgern schon für viele verschiedene Aufträge zur Verfügung. Obwohl beim letzten Einsatz viele langjährig aktive Helfer dabei waren, hatte doch noch keiner ein solches Szenario bisher in Realität gesehen.

Da der technische Zug des Ortsverbandes Naila an diesem Wochenende eine Übung durchführte, war natürlich die integrierte Leitstelle über die bedingte Einsatzbereitschaft informiert. Umso verwunderter waren die Helfer als in der Nacht, als die ersten Teilnehmer der Übung bereits die Feldbetten im Zelt aufsuchen wollten, die Funkwecker alarmierten.

Nach kurzer Abklärung mit der Leitstelle war klar, dass ein "Transportauftrag" der Polizei vorlag. In den folgenden Stunden lernten so 15 Helfer des Ortsverbandes den intensiven Geruch von Cannabispflanzen kennen. Denn der Auftrag lautete eine im Bereich Selbitz ausgehobene Drogenplantage zu räumen und die Pflanzen für die Polizei an einen sicheren Ort zu verbringen. Um die 100 Pflanzen mit Größen bis ca. 2m Höhe füllten die LKW´s des THW.

Gegen 4.15 Uhr am nächsten Morgen fanden sich dann alle Helfer wieder aus dem realen Einsatz in der Übungsumgebung zurück und liesen das gerade Erlebte am Lagerfeuer noch einmal vorüberziehen.

 

Sonntag, den 28. Mai 2017 um 15:17 Uhr

Übung "terroristische Aktivitäten"

Geschrieben von Werner Meyer

Terrorismus ist in diesen Tagen eine ständige reale Bedrohung. Dies war Anlass, um eine über zwei Tage laufende Übung des technischen Zuges um dieses Thema zu gestalten.

Am Morgen gab es denn auch einen realistisch formulierten Einsatzbefehl zur technischen Unterstützung von Polizeikräften. Es galt den technischen Zug zum Ausrücken zu rüsten, wobei nicht nur das Einsatzgerät, sondern auch Material und Versorgung für eine Übernachtung in einem Bereitstellungsraum verladen werden musste. Anschließend rollte der TZ in Kolonnenfahrt zum angewiesenen Bereitstellungsraum. Diesen galt es für mehrere Züge zu erschließen und zu betreiben.

Der auf dem Platz vor dem Lichtenberger Freizeitsee gelegene Bereitstellungsraum war im Folgenden Ausgangspunkt für verschiedene Einsatzaufträge der beiden Bergungsgruppen. In der Umgebung des Höllentals musste z.B. eine Person von einem Felsen mittels Seilbahn gerettet werden. Am See selbst kamen Pumpen in Serienschaltung zum Überwinden großer Höhenunterschiede zum Einsatz. Am späteren Nachmittag wurde dann der gesamte technische Zug in ein großes Steinbruchareal gerufen. Kaum angekommen erhielt der Zugführer den Auftrag, alle verfügbaren Kräfte für eine Suche nach einer Waffe einzusetzen. Diese wurde auch nach ca. 30 min intensiver Suche gefunden. Gleich im Anschluss kam die Meldung, dass ein Passant ca. 15m in den Steinbruchkessel abgestürzt sei. Um den Verletzten zu bergen, entschied sich der Gruppenführer der Bergungsgruppe für den Bau eines Leiterkranes.

Zurück im Bereitstellungsraum war eigentlich nur noch ein Grillabend geplant. Doch gegen 22.20 Uhr gab es dann auch noch einen realen Alarm. Wie später aus der Berichterstattung zu entnehmen war, gab es tatsächlich einen Unterstützungsauftrag von der Polizei. Diese hatte eine Drogenplantage ausgehoben und benötigte das THW zum Abtransport der vielen Pflanzen.

Als alle am frühen Morgen doch noch am Lagerfeuer saßen, gab es dann auch kein anderes Thema als den Drogeneinsatz der letzten Stunden.

Zum Auftakt des Frühlingsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Naila fand eine Großübung in einem Nailaer Autohaus statt.

Montag, den 03. Oktober 2016 um 23:01 Uhr

Wassernot 2 - Übung

Geschrieben von Administrator

Der Umgang mit Wasser ist für die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen ständiger Übungs- und Ausbildungsgegenstand. Trotzdem war die Übung nach Alarmstichwort Wassernot 2 mal was anderes.

Ein mit Milch beladener Gliederzug durchbrach auf der BAB A9 bei Berg/Bad Steben die Mittelleitblanke und stützte um. Aufgrund der Vollsperrung wurde das THW mit einem zweiten Fahrzeug zur Unfallabsicherung eingesetzt.

Bei Bauarbeiten auf einem Werksgelände in Selbitz hat am Dienstagvormittag ein Baggerfahrer eine 8 Bar Gashochdruckleitung beschädigt.

Es waren zwar örtlich starke Regenfälle gemeldet, jedoch gab es in Naila nicht mehr als dunkle Wolken zu sehen. Trotzdem riefen die Funkwecker zum Hochwassereinsatz.

So rückte die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen zusammen mit dem technischen Zug nach Eila, einem kleinen Dorf im Frankenwald aus. Dort angekommen, wurde jedem schnell klar, dass die Alarmierung berechtigt war.

Im folgenden wurde die Hochleistungspumpe Hannibal und mehrere Elektropumpen zum Einsatz gebracht, insbesondere um einen Teich zu entlasten, der überlief und dessen Damm zu brechen drohte.

Spät am Abend rückten die Helfer müde, aber nach erfolgreich verrichteter Arbeit wieder ein.

Um so erstaunter waren alle, als am folgenden Sonntag Nachmittag erneut alarmiert wurde. Es handelte sich um das gleiche Ziel. Hatte sich doch tatsächlich erneute eine sehr kleine aber intensive Gewitterzelle über Eila entladen. Und so wiederholte sich der Einsatz vom Vortag.

Gegen 4.45 Uhr am Montag morgen war der Einsatz dann endlich vollständig und erfolgreich beendet.

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