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Einsätze/Übungen
Bereits am 2.6.2013 gegen 18:00Uhr wurde das THW Naila zur Hochwasserunterstützung gerufen. Der Orstverband Reichenbach hatte um Unterstützung beim Sandsack-Transport gebeten. Daraufhin machten sich sechs Helfer mit einem MTW und einen MLW4 zur Abfahrt bereit. Der restliche Zug mit Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen steht derzeit abfahrtbereit in Alarmbereitschaft an der Unterkunft.

Kurz nach dem Verschaffen des ersten Überblicks alarmierte die Einsatzleitung der Feuerwehr Naila das THW-Naila zu einem Bauunfall in Naila.

So lief die Alarmierung der Helfer am Freitag vormittag ab ca. 10.00 Uhr an. Anschließend liefen die Bergungsmaßnahmen mit 15 Helfern zusammen mit den Mitgliedern der Nailaer Feuerwehr an. Doch was war geschehen? Dies bleibt die zu klärende Frage durch die vielen amtlichen Stellen vor Ort. Nach der Alarmierung durch eine Ersthelferin zeigten sich die Folgen des verheerenden Geschehens rasch. Ein Bauarbeiter war an bzw. in einem ca. 5m tiefen Schacht durch abrutschendes Erdreich verschüttet worden und dabei zu Tode gekommen.
Die Bergung des Toten konnte erst ungefähr 5 Stunden später erfolgen, da die Baugrube zunächst auf der gesamten Länge abgestützt werden musste, um einen gesicherten Zugang für die Hilfskräfte zu gewährleisten und Ermittlungsuntersuchungen zu ermöglichen.
Erschwerend kamen zu der ohnehin bereits belastenden und anstrengenden Arbeit noch die hohen Temperaturen an diesem Tage hinzu.

Abschließend ist die sehr gute Zusammenarbeit besonders mit den Feuerwehrkräften aus Naila und das professionelle Vorgehen aller Geforderten bei diesem Einsatz hervorzuheben.

Am vergangenen Wochenende forderte die Kriminalpolizei den Ortsverband des Technischen Hilfswerks Naila zur Unterstützung bei Ermittlungen an.
Zur Vorbereitung wurden zusätzlich zur Standardausrüstung des Ortsverbandes Materialien für Absperrungen bereit gelegt.
So rückten am Montag den 23.4.2013 gegen 7.00 Uhr mehrere Helfer zur Einsatzbesprechung bei der Polizei aus. Gegen 7.30 Uhr wurde mitsamt der Ausstattung die Stadt Lichtenberg angefahren. Im Rahmen der Ermittlungen nach dem seit zwölf Jahren vermissten Mädchen Peggy war eine ganze Reihe Aufgaben zu erledingen.
Zunächst errichteten die THW´ler einen Absperrzaun mit Sichtschutz bei einem Anwesen in der Nähe des Marktplatzes von Lichtenberg.
Anschließend betraute die Polizei die Helfer mit weiteren Tätigkeiten, wie dem Beseitigen von Pflastersteinen und dem schichtweisen Abtragen von Erdreich. Weiterhin kümmerte sich das THW um das Abfahren des ausgehobenen Materials.
Montag, den 22. April 2013 um 22:19 Uhr

Nailaer bei internationaler Übung in Schweiz

Geschrieben von Werner Meyer

Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ist die Hilfe durch das Technische Hilfswerk gefragt. Dies erfordert natürlich auch ständige Übungen, denn im Ausland kommen vielfältige zusätzlich zu beachtende Aspekte zum rein fachlichen Thema hinzu.

Dies war der Auslöser für eine Übung der SEEWA-Süd in der Schweiz im Rahmen des Anrainerstaatenkonzeptes. Der Ortsverband Naila stellte für diese Übung mit zehn Teilnehmern aus Bayern und Badenwürttemberg zwei auslandserfahrene Helfer.

Der Einsatz- bzw. Übungsauftrag lautete: Erzeugung von Trinkwasser nach Starkniederschlägen mit Ausfall der Trinkwasserversorgung im Einzugsgebiet des Alpenrheins.

So rückten unsere beiden Helfer am Mittwoch um 6.00 Uhr aus nach Blaubeuren, wo die Kolonne zusammengestellt wurde. Um 13.00 Uhr rückte diese aus, um zunächst den Grenzübertritt mit entsprechenden Besonderheiten nach Österreich und anschließend in die Schweiz zu meistern.

In Lienz, dem Einsatzort angekommen, wurde dem Team das Quartier in einem Armeebunker zugewiesen. Noch am Abend wurde die Trinkwasseraufbereitung aufgebaut und in Betrieb genommen, Die Wasserzuführung übernahm eine Einheit der schweizerischen Armee. Nach der Erzeugung von 20m³ Trinkwasser galt der Einsatzauftrag als erfüllt. Dies war am frühen Morgen gegen 5.30 Uhr der Fall. Nahtlos ging es mit dem Abbau weiter und schon um 10.00 Uhr rollte die Kolonne wieder in Richtung Deutschland.

Kurz bevor die meisten mit dem Morgenwecker zur Arbeit gerufen wurden, rief heute Morgen der Alarmwecker zum THW-Einsatz.

Am Montag um 10.46 Uhr wurden die Fachberater des Ortsverbandes Naila über Funkwecker alarmiert. Wenige Minuten nach dem Alarm wurde die integrierte Leitstelle Hochfranken zwecks Einsatzauftrag kontaktiert.

Bei einem Wohnhausbrand in Eichenstein war die Alarmstufe von B3 auf B4 angehoben worden, was nach Alarm- und Ausrückeordnung auch die Einbindung der Fachberater des THW mit sich bringt.

Vor Ort wurde mit der Einsatzleitung abgestimmt, vorsichtshalber den Teleskopradlader aus dem Ortsverband nachzuziehen, da gegebenenfalls Zugänge über das Dach zu Brandnestern zu schaffen wären. Die Lage des Wohnhauses erlaubte den Einsatz des Drehleiterfahrzeuges der Feuerwehr nicht.

Glücklicherweise konnte jedoch noch während der Anfahrt des Teleskopradladers Zugang zu den Brandnestern vom Inneren des Hauses geschaffen werden, so dass sowohl die Fachberater als auch die nachalarmierten Kräfte gegen 13.00 Uhr zurück in die Unterkunft kehren konnten. Trotz der kurzen Einsatzdauer war ein kräftiges Aufwärmen nötig, denn die Temperaturen lagen an diesem Tag bei frostigen -5 °C.

Gegen Sonntag Mittag hatten die erneuten Schneefälle eingesetzt. Erwartungsgemäß dauerte es auch nur noch bis ca. 16.00 Uhr bis die Alarmwecker zum Einsatz riefen.

Tagsüber hatte es nur leichte Schneeschauer gegeben, doch in der Nacht zum 6. Dezember sorgten dann sturmartige Schneefälle für bedeckte Asphaltdecken auch auf den Autobahnen. Kurz nach Anbruch des Nikolaustages forderte dann die Polizei das THW Naila zur "technischen Hilfe Verkehr" an.

Grund waren zwei LKW, die auf der A9 nach der Anschlussstelle Hof West verunglückt waren und für eine Vollsperrung der A9 in Richtung Süden verantwortlich waren. Zunächst galt es für die Helfer des Ortsverbandes die Verkehrswarnung vor dem Stauende zu übernehmen. Da sich die Bergung speziell wegen eines umgekippten Anhängers länger hinzog, bestand die Gefahr, dass sich die Arbeiten bis zum anbrechenden Frühverkehr hinziehen könnten. Aus diesem Grunde wurden um 3.15 Uhr weitere Kräfte zur Sicherung der Fahrspuren alarmiert. Die Autobahnmeisterei war dazu nicht in der Lage, da alle Kräfte für die Schneeräumung benötigt wurden. Schließlich gelang es den Hänger aufzurichten und die Unfallstelle nach ca. fünf Stunden wieder für den Verkehr freizugeben.

Montag, den 17. September 2012 um 15:49 Uhr

Waldbrandübung am Ölschnitzsee

Geschrieben von Werner Meyer

Bereits seit langem planten die Feuerwehren des nördlichen Frankenwaldes eine Großübung zum Thema Waldbrand. Am Samstag war es dann soweit.

Samstag, den 14. Juli 2012 um 21:04 Uhr

GFB-Übung 2012

Geschrieben von Werner Meyer

In diesem Jahr fand die jährliche Übung des Geschäftsführerbereiches Hof in Bayreuth statt. Vom Ortsverband Naila wurden die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen alarmiert. Im Übungsszenario wurde das THW Naila über die Feuerwehr und die Führungsgruppe des OV Selb zur Wasserförderung eingesetzt. Ohne der Auswertung und Nachbesprechung der gesamten Großübung vorzugreifen, zogen die Helfer für sich die Bilanz, dass die an sie gestellten Aufgaben erfolgreich abgearbeitet werden konnten.

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