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Einsätze THW Naila
Einsätze THW Naila

Einsätze THW Naila (106)

Am Montag um 10.46 Uhr wurden die Fachberater des Ortsverbandes Naila über Funkwecker alarmiert. Wenige Minuten nach dem Alarm wurde die integrierte Leitstelle Hochfranken zwecks Einsatzauftrag kontaktiert.

Bei einem Wohnhausbrand in Eichenstein war die Alarmstufe von B3 auf B4 angehoben worden, was nach Alarm- und Ausrückeordnung auch die Einbindung der Fachberater des THW mit sich bringt.

Vor Ort wurde mit der Einsatzleitung abgestimmt, vorsichtshalber den Teleskopradlader aus dem Ortsverband nachzuziehen, da gegebenenfalls Zugänge über das Dach zu Brandnestern zu schaffen wären. Die Lage des Wohnhauses erlaubte den Einsatz des Drehleiterfahrzeuges der Feuerwehr nicht.

Glücklicherweise konnte jedoch noch während der Anfahrt des Teleskopradladers Zugang zu den Brandnestern vom Inneren des Hauses geschaffen werden, so dass sowohl die Fachberater als auch die nachalarmierten Kräfte gegen 13.00 Uhr zurück in die Unterkunft kehren konnten. Trotz der kurzen Einsatzdauer war ein kräftiges Aufwärmen nötig, denn die Temperaturen lagen an diesem Tag bei frostigen -5 °C.

Gegen Sonntag Mittag hatten die erneuten Schneefälle eingesetzt. Erwartungsgemäß dauerte es auch nur noch bis ca. 16.00 Uhr bis die Alarmwecker zum Einsatz riefen.

Tagsüber hatte es nur leichte Schneeschauer gegeben, doch in der Nacht zum 6. Dezember sorgten dann sturmartige Schneefälle für bedeckte Asphaltdecken auch auf den Autobahnen. Kurz nach Anbruch des Nikolaustages forderte dann die Polizei das THW Naila zur "technischen Hilfe Verkehr" an.

Grund waren zwei LKW, die auf der A9 nach der Anschlussstelle Hof West verunglückt waren und für eine Vollsperrung der A9 in Richtung Süden verantwortlich waren. Zunächst galt es für die Helfer des Ortsverbandes die Verkehrswarnung vor dem Stauende zu übernehmen. Da sich die Bergung speziell wegen eines umgekippten Anhängers länger hinzog, bestand die Gefahr, dass sich die Arbeiten bis zum anbrechenden Frühverkehr hinziehen könnten. Aus diesem Grunde wurden um 3.15 Uhr weitere Kräfte zur Sicherung der Fahrspuren alarmiert. Die Autobahnmeisterei war dazu nicht in der Lage, da alle Kräfte für die Schneeräumung benötigt wurden. Schließlich gelang es den Hänger aufzurichten und die Unfallstelle nach ca. fünf Stunden wieder für den Verkehr freizugeben.

Samstag Morgen gegen 4 Uhr wurde über Funkweckeralarm die Verbindungsperson des THW-Naila auf die BAB 9 zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen.

Am Unfallort eingetroffen, bot sich den Helfern eine furchtbare Lage, da bei dem schweren Unfall, in den ein Personenwagen und ein LKW verwickelt waren, zwei junge Leute zu Tode gekommen waren.

Da sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hatte und auch Sachverständige zur Spurensicherung hinzugezogen wurden, musste die Unfallstelle besonders hell und weitläufig ausgeleuchtet werden. Dies war die Aufgabe der weiter alarmierten THWler aus Naila, die mit dem Lichtmastfahrzeug angerückt waren.

Alles andere als ruhig verliefen die ersten Tage des neuen Jahres 2012 für die Helfer des Ortsverbandes Naila. Nahezu täglich riefen die Funkwecker und die nachgeschaltete SMS-Alarmierung zu Einsätzen.

Aus ungeklärter Ursache kam ein Tanklastzug in der Spange zwischen der BAB A9 und der A72 von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug fiel sich überschlagend eine Böschung hinab und blieb auf dem Rücken liegen.

Am Vormittag des 11.10.2011 kam es neben dem Münchberger Rathaus zu einem Dachstuhlbrand in einem Wohnhaus. Aufgrund der schnellen Brandentwicklung wurde die bereits bestehende Alarmstufe 3 auf 4 erhöht. Dadurch wurde gleichzeitig der Fachberater des THW Naila angefordert. Nach dem eintreffen des Fachberaters wurde der Brand jedoch schnell unter Kontrolle gebracht, so das ein Einsatz des technischen Zuges nicht notwendig war.

Am 27.9.11 gegen 17 Uhr wurde der Fachberater das THW Naila zu einem Großbrand nach Selbitz alarmiert. Dort stand die Lagerhalle eines Teppichhandels im Vollbrand und es bestand Gefahr des Übergreifens des Feuers auf weitere Gebäude.

Schon bei der Anfahrt nach Selbitz konnte man die riesige Rauchwolke über der Stadt erkennen.

Kurz nach dem Eintreffen wurde die erste Einsatzbesprechung abgehalten. Schnell war entschieden, dass die Helfer des THW Naila zur Unterstützung nachalarmiert werden sollten. Kernaufgabe war vorerst der Einsatz des Teleskopradladers, der den Brandschutt aus dem niedergebrannten Lager transportieren sollte.

Durch die starke Rauchentwicklung konnte hier nur mit schweren Atemschutz gearbeitet werden. Da die Sicht extrem eingeschränkt war, wurde der Fahrer des Teleskopradladers von einem, mit einer Wärmebildkamera ausgestatteten Gruppenführer, an die Glutnester gelotst.

Bereits kurze Zeit später wurde auch das Lichtmastfahrzeug zum Ausleuchten der Einsatzstelle angefordert. Ebenso übernahm das THW die Organisation von Betriebsmitteln für die gesamte Einsatzstelle.

Gegen Mitternacht konnte die Feuerwehr durch den freigeräumten Weg besser an die noch brennenden Teppichrollen gelangen und der Brand war unter Kontrolle. Die Ausleuchtung der niedergebrannten Halle wurde bis zum nächsten Morgen aufrecht erhalten, um der Feuerwache der Feuerwehr optimale Voraussetzungen bei ihrer Aufgabe zu geben.

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Am Vormittag des 26.9.11 kam es zu einem folgenschweren Unfall auf der Bundesstrasse B173 zwischen Schwarzenbach am Wald und Naila. Ein mit 96 Mastschweinen beladener Viehtransporter kam bei Culmitz mit seinem Anhänger ins Bankett.

Beim Versuch die Kontrolle über die Situation zu wiederzuerlangen, geriet der Anhänger ausser Kontrolle und kippte auf die rechte Seite. Erst nach ca. 200 Metern kam das Gespann zum Stillstand.

Einige der Tiere waren auf der Stelle tot, einige schwer verletzt. Daraufhin wurde ein Amtstierarzt vom Veterinäramt an die Einsatzstelle gerufen, um über nötige Notschlachtungen zu entscheiden.

Auch das THW Naila wurde von der Polizei Naila zum Einsatzort alarmiert. Dessen Aufgabe bestand vorerst darin, Absperrzäune um den verunfallten Anhänger zu errichten. Durch diese Maßnahme konnten die Tiere besser kontrolliert werden und ein Flüchten der gesunden Schweine verhindert werden. Auch zur Unterstützung beim Umladen der Tiere wurde das THW benötigt. Als letzte Aufgabe mussten die Helfer bei der Bergung des LKW Anhängers und Absicherung der Einsatzstelle zur Seite stehen.

Als die Straße wieder frei war, wurde von der Feuerwehr Naila mittels Tanklöschfahrzeug die B173 abschliessend gereinigt.

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Unfälle auf den umliegenden Bundesautobahnen sind häufig der Grund, dass das THW Naila zur Sicherung und Räumung der Unfallstellen gerufen wird. Dabei sind auch immer wieder LKW´s mit den verschiedensten Ladegütern verwickelt. Glücklicherweise war auch dieses Mal kein kritisches Gefahrgut betroffen, sondern viele Tonnen Kartoffeln hatten sich nach dem Unfall auf die Autobahn ergossen.
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