Werner Meyer

Werner Meyer

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Samstag, den 09. Dezember 2017 um 15:55 Uhr

"Nikolausi" bei den Minis

Über das ganze Jahr ist der "Dienstplan" der Minis gefüllt mit verschiedensten Aktivitäten. Es geht von Sport, wie Schlittenfahren, über Kunst, wie Schmuckkästchen gestalten, bis hin zu Übungen mit den schweren technischen Geräten des Technischen Hilfswerks für den "THW-Führerschein". Nicht fehlen dürfen Ausflüge, wie z.B. in den Freizeitpark Plohn. Aber auch kulturell steht jedes Jahr die Teilnahme am Wiesenfestumzug in Naila an. In diese Kategorie gehört auch die letzte Veranstaltung jedes Kalenderjahres, nämlich der mittlerweile kultige "Nikolausi".

Begonnen wurde erst mal mit einer Bastelarbeit - einem bemalten, beleuchteten Weihnachts-THW-Wichtel- um fürs eigene Kinderzimmer ein Schmuckstück herzustellen. Mit den fertigen Arbeiten zogen dann alle vom Jugendgruppenraum in den Partyraum um. Dieser war noch von der Jugendgruppenweihnachtsfeier am Vorabend festlich, u.a. mit einem stattlichen Christbaum, geschmückt.

Jetzt konnte entweder von den Süßigkeiten auf den Tischen genascht oder zu den herzhaften Miniwürstchen und Kinderglühwein gegriffen werden. So gestärkt fragte die Minigruppenleiterin Christine Meyer, ob denn jemand Interesse an der Geschichte "Wie Joschi zu seinem Meerschweinchen kam" hat. Sofort schossen die meisten Hände nach oben, denn die Minis wollen genau diese Geschichte jedes Jahr wieder hören. Es wurde ruhig, und alle lauschten der weihnachtlichen Geschichte.

Kaum war diese zu Ende, hörte man schon schwere Schritte verbunden mit dem Aufsetzen eines Stockes. Dann stand er auch schon in der Tür - der Nikolaus, der auch in diesem Jahr wieder extra für die Minis angereist war. Nachdem Marie-Sophie, die jüngste aller Minis, mit einem tollen Gedicht den Nikolaus beeindruckt hatte, fand er in seinem großen Buch zu jedem Mini einige passende Sätze und in seinem Sack für alle etwas Nascherei und einen Rucksack mit THW-Jugend-Logo. Schließlich nahm er sich noch Zeit für ein Gruppenfoto mit allen "THW-Wichteln".

Montag, den 02. Oktober 2017 um 12:29 Uhr

Spaß und Ausbildung bei den Minis

"Wir sind unglaublich stark" stand auf dem Terminplan für die Minigruppe. Und das wurde dann am Samstag Vormittag auch bewiesen.

Zunächst galt es die eigene Kraft zu überprüfen. Tatsächlich gelang es mit vereinten Kräften, den Gerätekraftwagen über den Hof zu ziehen. Anschließend wurde es technischer. Bevor die superstarken Geräte wie Hydropresse und Hebekissen zum Einsatz kamen, lernten die Minis das Hebelgesetz in der Praxis anzuwenden, indem mit dem Hebebaum ein großer Stein hochgehoben und durch Unterbau gesichert werden musste.

War den Jungs und Mädchen bei diesen Aktionen schon ganz viel Engagement und Spaß anzumerken, wurde dies noch getoppt als es galt, den kleinen Wettbewerb um das Erzeugen der größten Seifenblase zu gewinnen.

Samstag, den 29. Juli 2017 um 12:45 Uhr

Gemeinsame Ausbildung mit DLRG

Am Samstag morgen trafen sich die DLRG und das THW aus Naila am Lichtenberger See zu einer gemeinsamen Ausbildung. Vielfältige Themen rund ums Wasser waren Thema, aber auch die gegenseitige Vorstellung der mitgebrachten Fahrzeuge.

Die Versorgung der knapp 50 Beteiligten übernahm das THW mit seinem Koch Jens Hartmann. Außerdem entstand während des Tages auch ein Film durch Stefan Fricke, der unter folgendem Link auf den Facebook-Seiten des THW Naila betrachtet werden kann.

Film zur Ausbildung auf Facebook

Dienstag, den 04. Juli 2017 um 10:24 Uhr

Katastrophales Busunglück auf BAB 9

Am Morgen des 3. Juli kam es zu einem verheerenden Busunfall auf der BAB 9 in Richtung Süden bei Stammbach. Ein Bus fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf einen LKW mit Anhänger auf. In unvorstellbar kurzer Zeit standen der Bus und der Anhänger in Vollbrand. Für 18 Personen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Unter den zahlreichen Rettungskräften war auch der Fachberater des Technischen Hilfswerkes Naila. In Absprache mit Polizei und dem Bergungsunternehmen wurde außerdem eine Gruppe des Ortsverbandes alarmiert, die ab den Mittagsstunden die Leichenbergung unterstützte. Dazu war auch der multifunktional einsetzbare Teleskophublader des Ortsverbandes vor Ort. Seine Aufgabe bestand darin, bei der Verladung der Fahrzeugwracks zu helfen, und im Anschluss den Brandschutt in Transportcontainer zu verbringen.

Durch die aufwändigen Arbeiten der Polizei und der Sachverständigen zog sich der Einsatz bis in die Abendstunden hin. Als die Helfer gegen 21.30 Uhr wieder in die Unterkunft zurückkamen, erfolgte noch eine Nachbesprechung unter Beteiligung eines Helfers des Einsatznachsorgeteams vom Ortsverband Bayreuth.

 

Samstag, den 10. Juni 2017 um 18:44 Uhr

Jugendleistungsmarsch in Birkenhügel

Gerne folgten die Nailaer THWler einer Einladung der Feuerwehr Birkenhügel. Zum Leistungsmarsch der Feuerwehrjugend wollte man auf dem zentralen Festplatz die Technik der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Ortsverbandes Naila vorstellen.

Diese Gelegenheit, das sowieso überörtlich einsetzbare THW Naila auch mal im benachbarten Thüringen vorzustellen, nahmen die Helfer natürliche gerne an. Die Birkenhügler Kameraden luden die Jugendgruppe des Ortsverbandes auch ein, an dem Leistungsmarsch teilzunehmen. Eine kurze Rückfrage bei den Jugendlichen bestätigte deren großes Interesse und so konnten letztlich 3 von 21 Gruppen aus Naila gestellt werden.

Nach 10 Kilometern und 10 Übungsstationen kamen die Jugendlichen bei 25 Grad durstig, zufrieden und etwas müde an. Nach kurzer Stärkung im Festzelt war jedoch schon wieder ausreichend Energie getankt, um die Kräfte im "Bungee Run" zu vergleichen. Große Zufriedenheit herrschte, als sie bei der Siegerehrung erfuhren, dass sie Plätze im Mittelfeld errungen hatten.

Zusammenfassend konnte neue Freunde kennengelernt werden und sich die Organisationen gegenseitig vorstellen.

Montag, den 29. Mai 2017 um 18:06 Uhr

Drogenplantage in der Nähe von Selbitz

Das THW Naila stand anderen Behörden und Bedarfsträgern schon für viele verschiedene Aufträge zur Verfügung. Obwohl beim letzten Einsatz viele langjährig aktive Helfer dabei waren, hatte doch noch keiner ein solches Szenario bisher in Realität gesehen.

Da der technische Zug des Ortsverbandes Naila an diesem Wochenende eine Übung durchführte, war natürlich die integrierte Leitstelle über die bedingte Einsatzbereitschaft informiert. Umso verwunderter waren die Helfer als in der Nacht, als die ersten Teilnehmer der Übung bereits die Feldbetten im Zelt aufsuchen wollten, die Funkwecker alarmierten.

Nach kurzer Abklärung mit der Leitstelle war klar, dass ein "Transportauftrag" der Polizei vorlag. In den folgenden Stunden lernten so 15 Helfer des Ortsverbandes den intensiven Geruch von Cannabispflanzen kennen. Denn der Auftrag lautete eine im Bereich Selbitz ausgehobene Drogenplantage zu räumen und die Pflanzen für die Polizei an einen sicheren Ort zu verbringen. Um die 100 Pflanzen mit Größen bis ca. 2m Höhe füllten die LKW´s des THW.

Gegen 4.15 Uhr am nächsten Morgen fanden sich dann alle Helfer wieder aus dem realen Einsatz in der Übungsumgebung zurück und liesen das gerade Erlebte am Lagerfeuer noch einmal vorüberziehen.

 

Sonntag, den 28. Mai 2017 um 15:17 Uhr

Übung "terroristische Aktivitäten"

Terrorismus ist in diesen Tagen eine ständige reale Bedrohung. Dies war Anlass, um eine über zwei Tage laufende Übung des technischen Zuges um dieses Thema zu gestalten.

Am Morgen gab es denn auch einen realistisch formulierten Einsatzbefehl zur technischen Unterstützung von Polizeikräften. Es galt den technischen Zug zum Ausrücken zu rüsten, wobei nicht nur das Einsatzgerät, sondern auch Material und Versorgung für eine Übernachtung in einem Bereitstellungsraum verladen werden musste. Anschließend rollte der TZ in Kolonnenfahrt zum angewiesenen Bereitstellungsraum. Diesen galt es für mehrere Züge zu erschließen und zu betreiben.

Der auf dem Platz vor dem Lichtenberger Freizeitsee gelegene Bereitstellungsraum war im Folgenden Ausgangspunkt für verschiedene Einsatzaufträge der beiden Bergungsgruppen. In der Umgebung des Höllentals musste z.B. eine Person von einem Felsen mittels Seilbahn gerettet werden. Am See selbst kamen Pumpen in Serienschaltung zum Überwinden großer Höhenunterschiede zum Einsatz. Am späteren Nachmittag wurde dann der gesamte technische Zug in ein großes Steinbruchareal gerufen. Kaum angekommen erhielt der Zugführer den Auftrag, alle verfügbaren Kräfte für eine Suche nach einer Waffe einzusetzen. Diese wurde auch nach ca. 30 min intensiver Suche gefunden. Gleich im Anschluss kam die Meldung, dass ein Passant ca. 15m in den Steinbruchkessel abgestürzt sei. Um den Verletzten zu bergen, entschied sich der Gruppenführer der Bergungsgruppe für den Bau eines Leiterkranes.

Zurück im Bereitstellungsraum war eigentlich nur noch ein Grillabend geplant. Doch gegen 22.20 Uhr gab es dann auch noch einen realen Alarm. Wie später aus der Berichterstattung zu entnehmen war, gab es tatsächlich einen Unterstützungsauftrag von der Polizei. Diese hatte eine Drogenplantage ausgehoben und benötigte das THW zum Abtransport der vielen Pflanzen.

Als alle am frühen Morgen doch noch am Lagerfeuer saßen, gab es dann auch kein anderes Thema als den Drogeneinsatz der letzten Stunden.

Sonntag, den 08. Januar 2017 um 12:09 Uhr

Ortsverband Naila

Das derzeitige Kampagnenmotiv "Wasserschlacht" passt hervorragend auf den Ortsverband Naila. Denn mit der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen zeigt das Motiv eine typische Einsatzsituation.

Bereits im November trafen sich die Erwachsenen zur Jahresabschlussfeier mit Rückblick auf 2016 und natürlich auch mit Ehrungen für verdiente Helfer.

Anfang Dezember folgten dann die Jugendlichen. Hier gehört schon seit vielen Jahren eine Übernachtung im Ortsverband dazu. Besonders gut kamen dabei die Geschenke, nämlich Kapuzensweater, an.

Die Minigruppe musste noch bis nach dem 6.12. warten, da sich meist der Nikolaus zu einem Besuch ankündigt. Und so war es dann auch in diesmal. Vorher galt es aber noch für alle ein individuell mit bunten Steinen beklebtes Windlicht zu gestalten. Nach getaner Arbeit folgte dann eine Stärkung mit Pizzetinies, Naschereien und Limonade. Dabei herrschte gespannte Stille, denn es galt der Geschichte von "Joschi" zu lauschen, die die Minis sich auch in diesem Jahr gewünscht hatten. Kaum war das Buch zugeklappt, klopfte es an die Tür und der wohl einzig echte Nikolaus begrüßte die Minis. Er wusste tatsächlich über jeden etwas und wurde sogar von einigen mit einem Gedicht bedacht. Aus seinem sehr prall gefüllten Sack gab es dann auch Geschenke für alle.

Sonntag, den 18. September 2016 um 15:29 Uhr

Hochwasseralarm nach Starkregen

Es waren zwar örtlich starke Regenfälle gemeldet, jedoch gab es in Naila nicht mehr als dunkle Wolken zu sehen. Trotzdem riefen die Funkwecker zum Hochwassereinsatz.

So rückte die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen zusammen mit dem technischen Zug nach Eila, einem kleinen Dorf im Frankenwald aus. Dort angekommen, wurde jedem schnell klar, dass die Alarmierung berechtigt war.

Im folgenden wurde die Hochleistungspumpe Hannibal und mehrere Elektropumpen zum Einsatz gebracht, insbesondere um einen Teich zu entlasten, der überlief und dessen Damm zu brechen drohte.

Spät am Abend rückten die Helfer müde, aber nach erfolgreich verrichteter Arbeit wieder ein.

Um so erstaunter waren alle, als am folgenden Sonntag Nachmittag erneut alarmiert wurde. Es handelte sich um das gleiche Ziel. Hatte sich doch tatsächlich erneute eine sehr kleine aber intensive Gewitterzelle über Eila entladen. Und so wiederholte sich der Einsatz vom Vortag.

Gegen 4.45 Uhr am Montag morgen war der Einsatz dann endlich vollständig und erfolgreich beendet.

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